Von der Frage „Wo hilft uns KI eigentlich?“ zu einem Plan, der Meilensteine, Budgets und Verantwortliche benennt — und der Use Cases, die sich nicht rechnen, ausdrücklich aussortiert.
Die meisten Mittelständler, mit denen wir sprechen, haben keinen Mangel an KI-Ideen. Sie haben zu viele, ohne Kriterium, welche davon tragfähig sind. Was fehlt, ist nicht Inspiration, sondern eine belastbare Reihenfolge.
Eine KI-Strategie ist deshalb in erster Linie eine Ausschlussübung. Der Wert liegt weniger in den drei Vorhaben, die auf der Roadmap landen, als in den zwölf, die es nicht tun — und in der nachvollziehbaren Begründung, warum.
Wir sprechen mit den Menschen, die die Prozesse täglich ausführen, nicht nur mit der Leitungsebene. Die tragfähigsten Use Cases kommen fast nie aus dem Management-Workshop, sondern von denen, die die immer gleiche Handarbeit machen.
Jeder Kandidat wird gegen drei Fragen geprüft: Sind die nötigen Daten vorhanden und zugänglich? Ist das Problem technisch mit vertretbarem Aufwand lösbar? Gibt es jemanden, der das Ergebnis später verantwortet? Fällt eine Antwort negativ aus, fliegt der Use Case raus — auch wenn er attraktiv klingt.
Die verbliebenen Kandidaten werden nach Wirkung und Aufwand sortiert. Wir empfehlen bewusst nicht den größten Hebel zuerst, sondern den, der am schnellsten ein sichtbares Ergebnis liefert. Ein früher Erfolg finanziert und legitimiert die größeren Schritte.
Cloud oder On-Premise, proprietäres Modell oder Open Source, Kauf oder Eigenentwicklung. Wir beraten herstellerneutral — wir verkaufen keine Lizenzen und haben keine Partnerprovisionen, die eine Empfehlung färben könnten.
Am Ende steht ein Plan mit Meilensteinen, Budgetrahmen und benannten Verantwortlichen. Kein Zieldatum ohne Owner, keine Phase ohne Abbruchkriterium.
Der häufigste Bruch in KI-Projekten liegt an der Übergabe: Eine Beratung liefert ein Konzept, ein anderer Dienstleister soll es bauen — und stellt fest, dass zentrale Annahmen technisch nicht tragen. Die Datenqualität ist schlechter als angenommen, die Schnittstelle existiert nicht, die geschätzte Latenz ist unrealistisch.
Weil wir selbst entwickeln, entstehen unsere Roadmaps unter dem Vorbehalt, dass wir sie anschließend auch umsetzen müssten. Das macht die Schätzungen unbequemer und die Pläne belastbarer.
Eine Verpflichtung zur Zusammenarbeit entsteht daraus nicht. Die Workshop-Formate sind eigenständig buchbar, und die Roadmap gehört Ihnen — auch wenn Sie damit zu jemand anderem gehen.
Für die meisten Unternehmen reicht ein Strategy Day (1 Tag, 2.500 €) für Use-Case-Discovery und Priorisierung. Wenn am Ende nicht nur ein Plan, sondern ein klickbarer Prototyp stehen soll, ist der Prototyping Sprint (2 Tage, 4.500 €) das passende Format. Die vollständige Übersicht steht auf der Kostenseite.
Bringen Sie Ihre Liste an KI-Ideen mit — auch die halbgaren. Der erste Schritt besteht ohnehin darin, sie auf die zwei oder drei zu reduzieren, die sich rechnen.
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