Bevor Sie in KI investieren, sollten Sie wissen, ob die Voraussetzungen stimmen. Der Readiness-Check prüft Dateninfrastruktur, Prozesse, Team und rechtlichen Rahmen — und benennt auch, wenn die Antwort „noch nicht“ lautet.
Die meisten gescheiterten KI-Projekte scheitern nicht an der KI. Sie scheitern daran, dass ein Modell auf Daten losgelassen wird, die dafür nie gedacht waren — verteilt über Systeme, uneinheitlich gepflegt, teilweise nur als Scan vorhanden. Der Aufwand für die Aufbereitung übersteigt dann regelmäßig den für das eigentliche System.
Ein Readiness-Check kostet einen Bruchteil davon und beantwortet die Frage vorher. Im besseren Fall bestätigt er, dass Sie loslegen können. Im schlechteren zeigt er, welche Vorarbeit nötig ist — was ebenfalls eine nützliche Antwort ist, nur eine unbequemere.
Sind die Daten da, wo sie sein müssten — und in einem Zustand, mit dem sich arbeiten lässt?
Wir sehen uns an, welche Daten tatsächlich vorliegen, wo sie gespeichert sind, wie sauber sie gepflegt werden und ob es Schnittstellen gibt. Der häufigste Befund im Mittelstand: Die Daten existieren, aber verteilt über Systeme, die nicht miteinander sprechen. Das ist lösbar, gehört aber ins Budget, bevor über Modelle geredet wird.
Welche Abläufe sind so wiederkehrend und regelbasiert, dass Automatisierung sich rechnet?
Nicht jeder aufwendige Prozess eignet sich für KI, und nicht jeder geeignete Prozess ist teuer genug, um die Automatisierung zu rechtfertigen. Wir suchen die Schnittmenge: hohe Frequenz, klare Regeln, messbarer Zeitaufwand.
Wer im Haus kann ein KI-System betreiben, sobald es läuft?
Ein System ohne interne Ansprechperson wird nach einigen Monaten nicht mehr gepflegt. Wir klären früh, wer die Verantwortung übernimmt und welche Einarbeitung dafür nötig ist.
Welche Daten dürfen das Haus verlassen, welche nicht?
Die Antwort entscheidet über die Architektur. Wo absolute Datenhoheit gefordert ist, arbeiten wir mit lokal gehosteten Open-Source-Modellen statt mit API-Zugriffen — das ist aufwendiger und gehört deshalb an den Anfang, nicht ans Ende.
Kein Foliensatz mit Reifegradmodell, sondern eine Einschätzung, mit der sich entscheiden lässt: eine Bestandsaufnahme der vier Dimensionen, eine Liste konkreter Quick Wins mit geschätztem Aufwand, und — falls nötig — die Vorarbeiten, die vor dem ersten Projekt anstehen.
Der Readiness-Check ist Teil unserer Workshop-Formate und beginnt bei 1.500 € für die Light Discovery. Die Preisübersicht steht hier.
Schildern Sie uns kurz Ihre Ausgangslage — meist lässt sich schon im Erstgespräch sagen, ob ein Readiness-Check der richtige nächste Schritt ist oder ob Sie ihn überspringen können.
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